Dosieranlagen für Süßwaren dienen dazu, Süßigkeiten wie Gummibärchen, Geleebohnen, Marshmallows, Pralinen usw. ihre endgültige Form zu geben. Sie können in Verbindung mit Formen verwendet werden oder, falls keine exakte Formgebung erforderlich ist, direkt auf ein Förderband aufgetragen werden. Schokoladentropfen sind ein Beispiel für die direkte Dosierung.
Die geschmolzene Zuckermasse wird in einen Trichter gefüllt. Dieser enthält ein Rührwerk und eine Heizung, um die Zuckermasse in optimalem Zustand zu halten. Am Boden des Trichters befindet sich ein Kolben. Dieser saugt eine abgemessene Menge des Produkts an und leitet sie über ein Ventil zu einem Verteiler. Beim Befüllen regelt das Ventil den Produktfluss an der Kolbenöffnung; beim Entleeren öffnet es sich, sodass das Produkt zur Ausgabedüse fließen kann.
Der Düsenverteiler erstreckt sich über die gesamte Breite des Dosierers und kann je nach benötigter Produktionskapazität beliebig viele Auslaufdüsen aufnehmen. Während sich der Kolben bewegt, wird das Produkt durch die Düse ausgestoßen.
Wenn das Produkt ungeformt direkt auf das Förderband gelegt wird, ist keine Zeitvorgabe erforderlich. Die Bonbons werden mit einer konstanten Taktfrequenz ausgegeben, und der Reihenabstand wird durch die Förderbandgeschwindigkeit im Verhältnis zur Taktfrequenz bestimmt.
Für eine präzisere Form, wie beispielsweise bei Gummibärchen, wird eine Gussform benötigt. Diese kann aus wiederverwendbaren Silikonplatten hergestellt werden. Für größere Produktionsmengen eignen sich Formen aus Maisstärke. Dabei wird Maisstärke in einen Holzrahmen gefüllt. Anschließend wird eine Platte mit einem Formeinsatz hineingepresst, um die Formhohlräume zu erzeugen. Dies kann auf einer separaten Maschine oder direkt auf der Dosieranlage erfolgen.
Ob Maisstärke- oder Silikonformen – sie werden unter dem Dosierer positioniert und angehalten, sobald jede Kavitätenreihe gefüllt ist. Einige Hochgeschwindigkeits-Dosiergeräte bewegen den Düsenverteiler linear hin und her und folgen so der Form. Dadurch entfällt die Positionierung der Form. Dieses kontinuierliche Formgebungsverfahren ermöglicht eine höhere Produktion.
Nach dem Gießen muss die Süßigkeit abkühlen und aushärten. Anschließend wird sie von einem Förderband abgestreift oder aus der Form entnommen. Bei Verwendung von Maisstärkeformen werden die Maisstärke und der Formrahmen recycelt und für den nächsten Gießvorgang wiederverwendet.

Merkmale der Yinrich-Bonbonabfüllanlage:
Produktionskapazität: Die geeignete Produktionskapazität der Dosiermaschine sollte entsprechend dem Produktionsumfang und den Produktionsanforderungen des Unternehmens ausgewählt werden. Beispielsweise kann eine kleine Süßwarenfabrik oder ein Labor eine Tisch-Dosiermaschine wählen, die etwa 2000–5000 Weichbonbons pro Stunde produzieren kann; ein großer Süßwarenhersteller benötigt hingegen eine große, vollautomatische Dosiermaschine, die Millionen von Bonbons pro Stunde produzieren kann.
Genauigkeit: Eine hochpräzise Dosiermaschine gewährleistet die gleichbleibende Qualität von Gewicht, Volumen und Form jedes einzelnen Bonbons. Dies ist entscheidend für die Produktqualität und die Verpackung. Es empfiehlt sich, eine Dosiermaschine mit einem fortschrittlichen Steuerungssystem zu wählen, beispielsweise mit hochpräzisen Sensoren und Servoantrieben. Dadurch lässt sich das Dosiervolumen exakt steuern und die Gewichtsabweichung auf ±2 % begrenzen.
Kompatibilität: Berücksichtigen Sie die Integration und Kompatibilität der Dosiermaschine mit anderen Anlagen, z. B. ob die Verbindung mit Misch-, Kühl- und Verpackungsanlagen reibungslos funktioniert, um einen effizienten Ablauf des gesamten Produktionsprozesses zu gewährleisten.
Flexibilität: Um den Produktionsanforderungen verschiedener Süßwarenprodukte gerecht zu werden, sollte die Dosiermaschine eine gewisse Flexibilität aufweisen. Beispielsweise lassen sich die Formen leicht austauschen, um Süßigkeiten in unterschiedlichen Formen, Größen und Farben herzustellen. Gleichzeitig sollten die Parametereinstellungen der Anlage einfach an verschiedene Produktionsrezepte und Prozessanforderungen angepasst werden können.
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